Die Geschichte hinter dem Namen

Eine kleine Chronik über Finsternis, Licht und die Weite dahinter. So kamen vier Namen zu ihrer Bedeutung.

Eine dunkle Kugel im All, nur ein schmaler grüner Lichtrand zeichnet ihre Kante.

Prolog Finsternis

Am Anfang ist es dunkel, und in der Dunkelheit liegt etwas, das noch niemand gesehen hat: eine Geschichte. Sie hat Figuren, Orte und Regeln, sie hat einen Anfang und vielleicht ein Ende. Aber sie lebt nur im Geist ihrer Autorin, ihres Autors.

Du kennst diese Dunkelheit. Es ist die Stunde, in der eine Szene längst fertig ist, bevor ein einziges Wort davon auf dem Papier steht. Der Fremde am Flussufer trägt eine Narbe, die du noch nicht erklären kannst. Die Hafenstadt hat einen Namen, der dir auf der Zunge liegt. Irgendwo in Kapitel zwölf wird jemand etwas wissen, das er in Kapitel drei nicht wissen durfte.

Je größer die Welt wird, desto mehr trägst du im Kopf: Namen und Daten, Wege und Eide, das Wetter am Tag der Schlacht, wer wem was versprochen hat. Der Faden reißt nicht auf einmal. Er franst an einer Stelle aus, die du erst Wochen später bemerkst.

Eine Geschichte, die nur im Geist lebt, leuchtet nicht. Sie wartet.

Blick aus dem All auf eine blau-grüne Welt mit schimmernder Atmosphäre.

Kapitel I Bluegreen

Stell dir vor, du schwebst im dunklen All. Weit unter dir liegt eine Welt, blau und grün, still, kurz vor dem Sonnenaufgang. Das ist Bluegreen: eine Welt im All, die auf das Licht wartet.

Von hier oben erkennst du, was eine Welt ausmacht, noch bevor du ein einzelnes Detail siehst: das Blau der Meere, das Grün der Länder und dazwischen die Küsten, an denen sich entscheidet, wo Geschichten beginnen. Kein Pfad ist beschriftet, keine Stadt benannt. Noch nicht. Das ist die Gabe einer unfertigen Welt: Vieles ist offen, und nichts ist festgelegt, solange du es nicht festlegst.

Das Bild ist das Zuhause von allem, was folgt. Wie der Name ursprünglich entstanden ist, erzählt Bluegreen Solutions selbst.

Randnotiz: die schlafende Sphäre

Das Zeichen von Bluegreen ist ein tiefblauer Kreis mit einer schmalen smaragdgrünen Sichel. Die Welt schläft noch. Der grüne Rand ist das erste Licht, das über die Kante streift.

Eine Person sitzt nachts am Schreibtisch, über dem Bildschirm steigt eine leuchtende Karte mit Bergen und Türmen auf.

Zwischenspiel Die Lampe über dem Schreibtisch

Geh näher heran, bis die Welt zu einem einzelnen Fenster wird. Es ist spät. Auf dem Schreibtisch steht ein Becher, der längst kalt ist, daneben ein Notizbuch voller Pfeile und durchgestrichener Namen. Der Bildschirm ist die einzige Lichtquelle im Raum.

Und dann, irgendwo zwischen dem dritten und dem vierten Absatz, passiert es: Über dem Bildschirm steigt etwas auf. Zuerst nur ein Glimmen, dann Berge, ein Fluss, ein Turm an der Küste. Die Welt, die bisher nur in dir lag, nimmt Gestalt an, und zum ersten Mal siehst du sie von außen.

So sieht es aus, wenn ein Gedanke zu Licht wird. Für diesen Moment ist Illumentis gebaut.

Aus einem aufgeschlagenen Buch steigt Licht auf, hinauf zu einer Welt im All.

Kapitel II Illumentis

Zwei lateinische Worte, ineinander gelegt: lumen, das Licht, und mentis, des Geistes. Illumentis bedeutet Licht des Geistes.

Das ist das Versprechen der App. Sie will Geschichten aus dem Geist ins Licht der Öffentlichkeit bringen: aus dem Kopf aufs Papier, vom Papier zu den Menschen, die sie lesen sollen.

Licht des Geistes heißt: Dein Gedanke bekommt einen Ort, an dem er sichtbar bleibt. Text, Welt und Recherche liegen nebeneinander und sind miteinander verknüpft. Mit @ rufst du eine Figur, einen Ort oder einen Gegenstand herbei, und der Kontext erscheint neben dem Satz, an dem du gerade schreibst.

Randnotiz: illuminare

Im Namen klingt auch illuminare mit, das Lateinische für erleuchten. Nicht bloß ein Licht, sondern jemand, der etwas zum Leuchten bringt. Deshalb heißt die Kontinuitätsprüfung der App Illuminatio Engine: Sie leuchtet in die dunklen Ecken deiner Welt. Sie arbeitet nach festen Regeln, die du einsehen kannst.

Was im Licht sichtbar wird

Figuren

Wer ist wo, wer weiß was, und wer lebt eigentlich noch?

Orte

Küsten, Wege und Entfernungen, die zueinander passen.

Zeit

Eine Reihenfolge, der man folgen kann, auch nach dem dritten Entwurf.

Regeln

Die Gesetze deiner Welt, ob Magie oder Technik, mit ihren Folgen.

Eine Geschichte, die nur im Geist lebt, wartet. Illumentis bringt sie ins Licht.

Randnotiz: warum Latein?

Latein ist eine gemeinsame Wurzel vieler europäischer Sprachen. Namen, die daraus gebaut sind, klingen in Berlin, Paris und Madrid vertraut, und sie tragen eine Bedeutung, die man nachschlagen kann.

Ein heller Punkt am Rand einer dunklen Welt: der Moment, in dem die Sonne hervortritt.

Kapitel III Emersio

Und dann geschieht es: Hinter dem Rand der Welt tritt die Sonne hervor. Der erste Lichtfunke, ein gleißender Punkt am schwarzen Rand, und mit ihm kehrt die Helligkeit zurück.

Das ist Emersio, das Erscheinen, das Auftauchen. Die Free-Version von Illumentis trägt diesen Namen, weil sie der Anfang ist: das Fundament, auf dem jede Geschichte erst sichtbar wird.

Es ist ein stiller Augenblick und ein großer zugleich. Noch ist nichts gebaut, kein Reich gekrönt, keine Karte vollendet. Aber der Rand der Welt glüht, und von dort aus wird alles andere lesbar: der erste Satz, die erste Figur, das erste Kapitel. Emersio ist der Moment, in dem du anfängst, und das Werkzeug ist da.

Randnotiz: Emersion und Diamantring

Die Astronomie kennt die Emersion als das Wiederhervortreten eines Himmelskörpers nach einer Bedeckung oder Verfinsterung. Bei einer totalen Sonnenfinsternis nennt man den ersten Lichtpunkt, der hinter dem Mond aufblitzt, den Diamantring-Effekt. Genau dieses Bild trägt Emersio als Zeichen: ein teal-grüner Lichtstrahl am Rand der Sphäre. Rund um diesen Moment tanzen die Bailyschen Perlen: Sonnenlicht, das durch die Täler am Mondrand fällt.

Ein Lichtstrahl bricht sich in einem Prisma und fächert sich zu einem weiten Gitternetz auf.

Kapitel IV Vastitas

Das Licht bleibt nicht an der Kante stehen. Es bricht sich, fächert sich auf und wandert hinaus in die Weite. Vastitas, die Weite, ist das, was danach kommt.

Die Pro-Version trägt diesen Namen, weil sie Raum gibt: viel Platz für große Projekte, für Welten, die wachsen dürfen, für Geschichten, die mehr als einen Band brauchen. Ihr Zeichen ist ein Strahl, der sich in einem Prisma zu einem feinen Gitter öffnet.

Schon Newton hat gezeigt, was in einem Lichtstrahl steckt: Schickt man ihn durch ein Prisma, zerfällt das eine Weiß in viele Farben. Eine Geschichte verhält sich genauso. Aus einer Idee werden Handlungsstränge, Figurenbögen, Zeitlinien und Schauplätze, die sich kreuzen und wieder trennen. Vastitas ist der Raum, in dem sich diese Stränge ausbreiten dürfen, ohne einander zu verdecken.

Randnotiz: ein zweiter Klang

Wer Latein kennt, weiß: vastitas heißt auch das Leere, die Öde. Wir lesen es als Einladung: die leere Seite vor dem ersten Satz, der Raum, den du füllen darfst.

Vier Namen, vier Bilder

Bluegreen

Die schlafende Sphäre: eine dunkle Welt mit einem schmalen Rand aus erstem Licht. Sie wartet.

Illumentis

Licht, das aus einem aufgeschlagenen Buch aufsteigt: der Gedanke auf dem Weg in die Öffentlichkeit.

Emersio

Der Diamantring: ein Lichtpunkt am Rand der Welt. Der Anfang und das Fundament.

Vastitas

Strahl und Prisma: Licht, das sich zu einem weiten Gitter öffnet.

Die Chronik in drei Schritten

  1. Finsternis

    Die Geschichte lebt nur im Geist und wartet.

  2. Bluegreen

    Eine Welt im All wartet auf das Licht.

  3. Illumentis

    Der Gedanke bekommt einen Ort, an dem er sichtbar bleibt.

  4. Emersio

    Das Licht tritt hervor, der Anfang, das Fundament.

  5. Vastitas

    Das Licht bricht sich in die Weite, Raum für Welten, die wachsen.

Die Welt im Licht der aufgehenden Sonne unter einem ruhigen Horizont.

Epilog Und wie geht es weiter?

Die Chronik ist noch nicht zu Ende. Weitere Studios sind in Planung, und jedes bekommt seinen eigenen Namen und sein eigenes Bild. Die Geschichten, die darin entstehen, schreibst du.

Jede Welt wirft ihr eigenes Licht. Darum sollen auch die weiteren Studios Namen tragen, hinter denen eine Geschichte steht wie hinter diesen. Wenn es so weit ist, erfährst du es hier.

Und du? Du bist die Autorin, der Autor. Das Licht ist nur das Werkzeug. Wohin es fällt, entscheidest du.

Deine Geschichte wartet.

Illumentis ist in aktiver Entwicklung. Die Close Beta ist offen für Anmeldungen: Frag einen Platz an und sei früh dabei.

Close Beta: Platz anfragen